Mein Erfolg

Hier die Geschichte von meinem eigenen Erfolg, um zu zeigen, wie einfach es sein kann, ein zufriedenes Leben zu gestalten.

„Ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter.“ Das traf auf mich zu.

Von außen betrachtet schien ich das perfekte Leben zu haben: Eine hoch angesehene Arbeitsstelle als Assistentin eines höheren Managers, eine scheinbar gute Beziehung, schicke Kleidung. Aber innen fühlte es sich alles andere als wunderbar oder gar glamourös an. Ich war unzufrieden, fühlte mich unglücklich, ausgebrannt und ungeliebt.

Zuerst beendete ich meine damalige Beziehung. Um mich ganz auf meine Arbeit konzentrieren zu können, sagte ich mir. Das Ende war schrecklich, aber es ging dann ein bisschen besser. Schließlich hatte ich das so gewollt, nicht wahr?

Doch bald hatte ich wieder das Gefühl, im Hamsterrad zu sein. Ich fühlte mich überfordert, fing an Fehler zu machen, die sich nicht mehr mit einem Achselzucken abtun ließen. Immer schlechter fühlte ich mich, hatte plötzlich Probleme mit der Halswirbelsäule, wochenlang Migräne, war lange krank geschrieben. Diagnose: Burnout. „Und das so jung.“, sagten die Ärzte und schüttelten bedauernd den Kopf. Dann kam die Kündigung des Arbeitgebers. Das riss mich endgültig in ein tiefes Loch.

Es folgte ein Jahr, in dem ich mich völlig diesem Loch hingab. Ich hielt mich mit unterschiedlichen Jobs über Wasser, fühlte mich von allen unverstanden, hatte sogar Selbstmordgedanken. Ich bekam Antidepressiva, erst Opipramol, dann noch Citalopram dazu. Das half mir, wenigstens wieder ein bisschen Interesse an meinem Leben zu haben.

Eine neue Arbeitsstelle und meine jetzige Beziehung ließen mich schließlich wieder aufblühen. Nicht nur ein toller Partner zu Hause, sondern in der Arbeit auch ein Aufgabenbereich, ganz für mich allein, das war super, redete ich mir ein. Wie du dir denken kannst, brauchte es nicht lange, bis ich wieder verzweifelt nach einem Ausweg suchte.

Den ich gar nicht brauchte. Ich habe diese Arbeitsstelle noch heute.

Damals war ich mir sicher, dass ich einfach den falschen Beruf gewählt hatte. Deshalb hatte es auch beim alten Arbeitgeber nicht geklappt, ganz klar. Ich fing an, mich mit den unterschiedlichsten Dingen zu beschäftigen: Design und Webdesign, BWL und VWL, ging zur Sanitätsbereitschaft des Roten Kreuzes, machte Schmuck, wollte eine Kochshow auf YouTube anfangen oder vielleicht lieber doch Tanzen und Fitness, wo doch der Fitspo-Trend auf seinem Höhepunkt war?

Und dann kam ich zum Meditieren und von dort zur Spiritualität und von dort aus bin ich beim Thema Selbstverwirklichung gelandet. Und geblieben, weil ich entdeckt habe, wo mein Problem wirklich liegt.

Vielleicht hast du selbst eine ähnliche Erfahrung gemacht und kennst die Selbstzweifel, wenn du dich scheinbar für nichts wirklich interessieren kannst. Zum Haare raufen! Aber ich verrate dir etwas: Es liegt nicht daran, dass du dich für nichts interessierst, sondern daran, dass du entweder nicht weißt wie du deine Interessen in die richtigen Wege leitest, oder etwas blockiert dich auf deinem Weg.

Gemeinsam können wir herausfinden, wo es hakt und du kannst damit beginnen, dein Leben so zu gestalten, damit du glücklich und zufrieden bist.

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