Alles neu macht der Mai

Goodbye-April-Welcome-May-3

Normalerweise ist mir Zeit ziemlich egal, nicht mehr als ein Werkzeug um zu gesellschaftlich akzeptablen Momenten zur Arbeit zu erscheinen. Dementsprechend sind mir auch Kalender ziemlich schnurz, aber heute ist mir spontan das Zitat „Alles neu macht der Mai“ eingefallen, als ich meditiert habe.

Es gibt so viel Neues in meinem Leben, Aufregendes sogar! Also, zumindest für mich. =)

Gestern habe ich begonnen an „Ein Kurs in Wundern“ zu arbeiten. Der ist ein spirituelles Standardwerk um von hässlichen Angewohnheiten in zwischenmenschlichen Beziehungen weg zu kommen. Das trifft es ganz gut, denke ich. Weg von Wut und Angriff, hin zu gegenseitigem Verständnis und Liebe. Das ist mir sehr wichtig, da ich noch oft dazu neige in vermeintlicher Selbstverteidigung meine innere Balance zu verlieren und voll in Angriffsmodus zu gehen. Erst hinterher fällt mir dann mein zerstörerisches Verhalten auf und das ist definitiv etwas, an dem ich arbeiten will.

Dazu arbeite ich noch mehr daran, auf meine innere Stimme zu hören. Die hilft mir derzeit vor allem, wenn ich selbst Ruhe habe und „Probleme“ die nicht mich selbst betreffen wie einen dieser Zauberwürfel in meinem Kopf hin und her drehen kann. Bei meinen eigenen Aufgaben hilft mir diese Stimme auch schon, aber das vor allem während ich meditiere und ruhig bin. Ich weiß aber, dass es möglich ist, diese Stimme auch inmitten von Chaos zu hören und das ist das Ziel. Im Moment ist das aber noch ein sehr zerstreutes Konzept, an dem ich arbeite. Ich bin in der Lage jedem mein Konzept vom „negativen Komitee“ zu erklären, aber für die innere Stimme gibt es das noch nicht so konkret. Sie hat auch noch keinen Namen. Bis es soweit ist, ist sie „Dings“. Ich bin jedenfalls sehr offen für Ratschläge und Tipps, um „Dings“ dauerhaft in meinem Alltag hören zu können, auch ohne Meditation.

Auch hier im Blog gibt es Neues.

Nach einer (heftigen) Hypnosesitzung die eine Reise zu meinen Ahnen beinhaltete, sprudelt es im Moment nur so aus mir heraus. Alles geht mir zu langsam, am liebsten würde ich drei Posts am Tag schreiben. Das lässt mein Alltag leider nicht zu und so trage ich jetzt ein Notizbuch mit mir herum (was mich total nervt) in dem ich alle meine Ideen notiere.

Das einzige Verlangen, dem ich erst einmal nachgebe, ist, dass ich  nun zwei mal die Woche posten werde. Montags und  Donnerstags sollen nun neue Beiträge erscheinen. Zuerst einmal in der Testphase, weil ich mir ehrlich gesagt nicht zu viel zumuten möchte. Neben meinen Studien, Arbeit, Blog und Vorträgen möchte ich auch noch Zeit für Familie und mich selbst haben. Andererseits finde ich es auch wichtig, einen Rhythmus zu haben, daher die festen Wochentage (wo ich mich dabei erwische, dass mir Zeit und Kalender vielleicht doch wichtiger sind, als ich immer annehme, schuldig im Sinne der Anklage, ja).

Was das mit meinen Ahnen zu tun hat? Nun, meine Urgroßmutter (die ich so leider nie kennen gelernt habe), sprach zu mir und gab mir das „Wissen der Familie“. Ich habe schon zwei Hypnosesitzungen hinter mir, wusste also, dass das tatsächlich funktioniert. Zuerst fand ich Urgroßmutters Geschenk mächtig verwirrend, wenn nicht sogar lächerlich, wären nicht drei Stunden später beinahe meine Synapsen durchgebrannt, vor lauter Ideen und Nachdenken. Mindfuck galore, sage ich euch, aber mich wundert jetzt dann nichts mehr.

Ach ja, so aufgeregt bin ich! Heute habe ich vier Stunden meditiert um in Ruhe mit „Dings“ zu besprechen, ob ich wirklich auf dem richtigen Weg bin. Solange habe ich meine Pläne geändert, bis der Bauch wirklich gesagt hat, dass es jetzt passt. Da bin ich sehr froh darüber.

Was meint ihr? Top oder Flop? Und bitte helft mir mit „Dings“. „Dings“ selbst schweigt dazu beharrlich und ich überlege, ob ich nicht schon wieder zu ungeduldig bin…

Ich freue mich, von euch zu hören!

Habt einen schönen Abend,

Lu

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