Goodbye und farewell, my Floof

 

 

Mein kleines Floofi,

es tut so weh, dich gehen zu lassen. Neun Jahre warst du meine beste Freundin, immer an meiner Seite und hast dich so gut um mich gekümmert. Ging es mir schlecht, warst du da, war ich krank, merktest du es als erstes. Ich bin so dankbar, für alles, was du mir gegeben hast und ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen davon zurück geben. „Sie gehen immer genau dann, wenn sie gehen sollen.“, sagte mir eine liebe Freundin heute. Ich hoffe, damit hat sie recht und du bist jetzt an einem Ort, wo du dich ausruhen und erholen kannst, um in einem neuen Katzenleben einem anderen Menschen die Freude und Liebe zu schenken, die du mir gegeben hast. Vielleicht bleibst du mir als kleiner floofiger Schutzengel erhalten. Ein Floof mit Flügeln? OMG, the perfectness! Du darfst gerne auf meiner Schulter sitzen.

Unsere Unterhaltungen waren jeden Tag die schönsten Momente. Es wird hart, nach Hause zu kommen und nicht von dir begrüßt zu werden. Dir nicht gleich dein Futter zu geben und dir beim schmatzen zuzuhören, damit ich überhaupt zur Tür rein komme. Dir über den Rücken zu streicheln, wenn ich nochmal aus dem Haus muss, mit dem stillen Versprechen, schnell wieder da zu sein, damit wir eine Höhle unter der Bettdecke bauen können und gemeinsam entspannen, bis meine Arme schlapp machen und ich vor lauter Hitze keine Luft mehr bekomme.

Die letzten zwei Wochen haben eine solche Kluft zwischen uns entstehen lassen und ich will dir nicht noch mehr weh tun. Dich jeden Abend unter dem Bett heraus ziehen, um dir deine Tabletten zu geben? Wegen deiner kaputten Nieren jeden Monat zum Tierarzt, um Blut abnehmen zu lassen? Mein liebstes Floofi, ich will dein geliebter Zweibeiner sein, nicht dein ärgster Feind, der dir nur weh tut und solches Gezerre hast du nicht verdient. So tapfer warst du, so zäh, jeden Tag beim Tierarzt, mit Spritzen, abtasten, kneifen und rumschieben, so viel Blut und so viel Stress. Die Regenbogenbrücke hat gerufen und so schnell warst du am anderen Ufer, stand dein kleines überstrapaziertes Herzchen still.

In deinem Andenken möchte ich mich gerne um all die Streunerfloofs kümmern, die bei uns ums Haus herum sind. Du weißt schon, Mimi, nach der ich immer gemüffelt habe, wenn ich vor der Bude heimlich fremd gestreichelt habe. Oder Bolli, der bei Oma im Garten wohnt. Und es gibt noch drei weitere Neue, die umher sind und vielleicht einen Schutzengel wie dich brauchen können. Die ganzen armen Floofs aus Griechenland, der Türkei und anderswo. Die Winzies aus Winzlinghausen, die gerade erst das Licht der Welt erblickt haben. Bodhi und Mangan bei der Zuflucht. Es gibt genügend zu tun und doch werde ich immer nur ein Mensch für eine einzige Katze sein – dich.

Fare well , my heart, ich liebe dich.

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6 Kommentare auf "Goodbye und farewell, my Floof"

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Ilaina
Gast

schniiiiief 🙁 Ich weine mit Dir. Mich gruselt es schon vor dem Tag, wenn die Langohrdamen gehen.

puenktchenundwortgestoeber
Gast

oh Gott, das tut mir so leid, Du arme. ich kann verstehen wie sehr Du Deine Floffi vermisst.Es ist scheußlich ohne Katze leben zu sollen und es ist scheußlich heim zu kommen und es maunzt nicht.
Unser Beileid
Liebe Grüße Wortgestoeber

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