Liebster Award <3

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Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, so baff bin ich. Wieder eine Nominierung zum Liebster Award. Vielen lieben Dank an Steffi, die mich in ihrem Post auf ihrem wundertollen Blog Mutzone nominiert hat. Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich riesig! Liebe Steffi, dein Blog ist eine Mutinsel im Angstmeer, da darf man gerne bei dir stranden! Vielen Dank für die Nominierung, dein Blog und für dich!

Ich jammere ja gerne über Kettenbriefgedönse und trotzdem mache ich mit. Warum?

Darum. Der Versuch einer Erklärung, was mir so ein Award bedeutet:

Beim Liebster Award geht es nicht darum, nur seinen Blog zu promoten, wobei das sicher ein kleiner Teil des Sinn und Zwecks davon ist. Viel mehr geht es (für mich) darum, sich von einer anderen Seite als gewohnt zu zeigen und ehrlich Fragen zu beantworten. Dazu hätte man sonst zwar auch die Gelegenheit, aber es wäre doch schon ein Stück harter Selbstprofilierung. Bin ich ein Fan von Selbstprofilierung – Nay, nicht wirklich. So ein Award ist auch Auszeichnung, dass das was man hier so tut, irgendwo ankommt und man nicht im übertragenen Sinne mit dem Megafon in der Hand da steht und mal ins Leere ruft. Und während ich diese Zeilen hier so schreibe, was dieser Award mit mir macht, schäme ich mich auch ein bisschen, dass ich letztlich nicht so richtig mitgemacht habe. Ich werde mir Mühe geben, auch wenn ich nicht sicher bin, ob ich 11 gute Fragen fertig bringe. =)

Aber hier erst einmal die Fragen von Steffi:

Was hat dich dazu gebracht, einen Blog zu starten?

Surprise! Mein Bauch. Ich saß auf meinem Bett und habe Videos von Gabby Bernstein geschaut und war sehr dankbar und inspiriert durch ihre Worte, und dann war da plötzlich der Gedanke: „Das musst du auch.“ Ich war ja schon länger am Überlegen, was ich denn nun mit meiner Zeit wirklich anfangen soll, hatte aber bis dahin nie diesen BÄM!-Moment, wo man es einfach weiß. Wobei die ewigen Diskussionen mit der Physiohexe sicher ihres dazu getan haben. Wenn ich einen Post verfasse, dann habe ich oft das Gefühl mit ihr zu diskutieren, so kaputt sich das anhört. Es ist ein bisschen, als würde sie mir regelmäßig Sachen einflüstern, egal wie lange ich sie nicht mehr gesehen habe.

Was brauchst du, damit du dich glücklich fühlst?

Das ist schwierig zu beantworten, weil das nicht von etwas Bestimmten abhängig ist. Bei näherem Überlegen scheint innere Ruhe ein gemeinsamer Faktor aller Glücksmomente zu sein. Wenn ich im Flow bin, dann kann es um mich rum auch drunter und drüber gehen und es schert mich nicht. Stress lenkt mich ab, von den schönen Dingen um mich herum auf das Chaos, welches dann in mir drin herrscht. Eine korrekte Antwort würde also wohl lauten „Damit ich glücklich bin brauche ich mich selbst in Balance.“ Davon unabhängig ist das Glück, welches ich für andere fühle und welches mich auch selbst wieder zentriert.

Wann warst du das letzte Mal stolz auf dich?

Am Freitag vor zwei Wochen. Da habe ich eine riesige Angst überwunden und wahnsinnig positives Feedback bekommen, womit ich nie gerechnet habe. Ich hatte einen echt miesen Telefonanruf zu erledigen, der mir unfreiwillig aufs Auge gedrückt wurde und unangenehme Themen bespreche ich grundsätzlich lieber persönlich, von Angesicht zu Angesicht. Mir ist Augenkontakt da sehr wichtig. Aber ich kann schlecht mal eben nach Freiburg fahren. Ich hatte Angst, weil ich bitten musste und nichts zu bieten hatte und niemals damit gerechnet hätte, dass ich irgend etwas erreiche. Wie mir mein Gesprächspartner sagte, war es allein meine Art, die ihn überzeugt hat. Da war ich sehr stolz, ja.

Was hast du heute Gutes für dich getan?

Großer statt kleiner Cappuchino von der Tanke, auch, wenn mein Geldbeutel das nicht mag. 🙂 Eine extra große Portion Bauchzement (Haferbrei), mit extra Honig und Zimt als Seelenstreichler gegen PMS und Mordgedanken am Bruder, mmh, zehn Minuten mit ABSICHT verschlafen und das Grande Finale kommt heute Abend, wenn ich den Fernseher und den Rechner vom Männchen beschlagnahme und nachträglich WWE RAW Wrestling Stephen Amell vs. Stardust anschaue. Und dabei so aussehe:

Das Männchen wird nicht begeistert sein, denn er mag weder Wrestling (wut?), noch weiß er die Körperphysik eines Amell zu schätzen, noch hat er je einen Stardust ohne seine hässliche Klamotte und Makeup gesehen (Mädels, Cody Rhodes googlen, echt jetzt). #LüchensGutterMind #einmalimJahr

Da muss er durch. Sorry, I’m not sorry. Der ist für mich und ich will auch mal den großen Fernseher, nicht das iPad. #einmalimJahr

Was sind deine wichtigsten “Dinge” in deinem Leben?

Dinge, wie in Sachen, oder wie in „ich kann allgemein nicht leben ohne“?

Sachen: Feuerstuhl (Smart), Bögelchen, Bücher, Handy, Laptop

Nicht leben wollen ohne: Haferbrei, Familie (inklusive Bruder), Freunde, Blog (!!)

Welches Buch hat dich am meisten geprägt? Beflügelt? Inspiriert?

Oohhhh, weh. „Der Alchimist“ von Paulo Coelho, als ich ein Buchreferat halten musste. Hat die Augen ein Stück weit geöffnet und mir gezeigt, dass ich mehr bin als coole Klamotten und ein dreckiges Mundwerk. Zuerst war ich damit total überfordert und habe das Buch liegen lassen, am Schluss hatte ich Tränen in den Augen. Das Referat wurde ein Knaller und meine damalige Klasse hatte noch nie zuvor so zugehört. Damals hatte ich das erste mal das Gefühl, dass ich nicht allein bin, sondern verbunden.

Und „Ein Kurs in Wundern.“ natürlich. Der hat mich zu der gemacht, die ich jetzt gerade bin. Und damit bin ich sehr zufrieden.

Du hast einen Tag nur für dich alleine, ohne Verpflichtungen. Was tust du?

Ins Bett liegen. Lesen, Musik hören, essen, die Katze flüschen, schlafen. Und wieder von vorn. My Bett is my castle.

Welches Thema beschäftigt dich im Moment am meisten?

Im Moment sehr aktuell sind die Themen Selbstliebe und Selbstbewusstsein. Was macht Selbstbewusstsein aus, wie äußert es sich, wie kann ich es üben und trainieren? Wo bin ich noch nicht selbstbewusst? Am Rande überlege ich über Angst und gesundes Essen. Das wechselt immer alles ein bisschen durch.

Welches Zitat/Sprichwort beschreibt dich oder dein Leben am Besten?

Das hier, mit Pausen:

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Und das war es wieder von mir. Ich hoffe, ich konnte alle Fragen zur Zufriedenheit beantworten. =)

So, ich will mir Mühe geben. Ich nominiere also als nächstes:

Anny Page

Jim Kopf

Feivel

Buntes Schaf

Kathi

Beat Company

Keksi

Maschiii

Und wer auch immer daran sonst teilnehmen möchte! Setzt mir einen Link zu eurem Post in die Kommentare, damit ich euch finden kann!

Hier meine Fragen an euch:

Was treibt dich zu Höchstleistungen an?

Was war bisher dein größter Erfolg, der dich richtig glücklich gemacht hat?

Was bringt dich richtig auf die Palme?

Was magst du an dir selbst am Liebsten?

Heimweh oder Fernweh?

Was möchtest du ändern? An dir selbst, in der Welt?

Wie sieht für dich ein perfekter Tag aus?

Was macht dich zufrieden?

Was ist dein größter Traum, egal, wie unrealistisch er erscheinen mag?

Das sind zwar nur neun Fragen, aber ich glaube, sie geben genügend Stoff zum philosophieren für uns alle. =)

Haut rein!

xoxo

Luisa

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18 Kommentare auf "Liebster Award <3"

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Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
moteens
Gast

Schöne Antworten und auch schöne Fragen! Besonders gut gefallen mir die Zitate, die du rausgesucht hast…!
Liebe Grüße,
moteens

Kati
Gast

Liebe Luisa, danke für die Nominierung! Brauchte einen Reset und hab mich neu aufgestellt. Und wenn das okay ist, dann würde ich gern an anderer Stelle die Nominierung annehmen. Wie sieht’s aus? LG, das bunte Schaf

Beat Company
Gast
Liebe Luisa, ich bin natürlich absolut «geflasht», um diese Tageszeit und in diesem Zusammenhang – und besonders hier (!) – aufzutauchen und erwähnt zu werden. Es mir ist eine große Ehre in diesem Netzwerk eine solche Erwähnung zu finden. Ich habe allerdings schon beim letzten Mal gesehen, dass die Beat Company thematisch derart konzentrisch ist, dass ich auf eine Alternative ausweichen musste – und der Nominator hat dann Raum auf meinem Blog bekommen. Die Revanche bin ich immer noch schuldig. Luisa, Du bist hiermit also herzlich eingeladen, als Gastautorin der Beat Company etwas beizusteuern ! Die Beatgeneration war ja, was… Read more »
Beat Company
Gast
Luisa, gerade habe ich festgestellt, dass Dein Award-Beitrag auch über die Reiter / Kategorien «Meditation» und «Selbstverwirklichung» erreichbar ist. Gar nicht so weit hergeholt. – Zu Deinen Fragen: Was treibt dich zu Höchstleistungen an? Ich erweitere die Frage um ein «wer oder was» – weil ich festgestellt habe, dass es in der Regel immer einen besonderen Menschen gibt und braucht, ohne den nichts läuft und der am Ende auch für alles geradesteht: Das bin ich selbst. Und wenn die «Leistungen» nicht «höchst genug» sind, dann schaue ich mir noch einmal an, wie hoch die Latte genau liegt. Was bringt dich… Read more »
Beat Company
Gast

PS: Viel Spaß mit Amell & Stardust !

Mascha
Gast

Vielen Dank für den Award!!!!!! Freue mich voll!!!!! Werde Deine Fragen auf jeden Fall beantworten.Dicke Umarmung!!!!! 🙂

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[…] ja, worum geht es denn überhaupt? Um den Liebsten Award natürlich. Das Spannende an der ganzen Sache sind manchmal die Fragen. Was machst Du im Leben nach […]

trackback

[…] Name fiel bei einem “Liebster Award”. Über Sinn oder Unsinn dieses Awards mache ich mir keine Illusionen, auf jeden Fall mag ich […]

stephanie
Gast

Danke, danke, danke:):)…

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