Meine Anfangsschwierigkeiten und was ich dagegen gemacht habe

Meditation

Die Trance zum meditieren mag einfach nicht kommen? Deine Gedanken drehen durch, obwohl du ihnen befiehlst, einfach die Klappe zuhalten? Ganz normal, mir ging es genauso! Wie genau und was ich vor allem dagegen gemacht habe, das erzähle ich dir heute.

Mittlerweile bin ich das, was man einen SpiritJunkie nennt. Sobald ich einen Tag Meditation ausfallen lasse, fühle ich mich unruhig und planlos. Entzugserscheinungen, könnte man sagen.

Am Anfang habe ich mit den selben Problemen gekämpft, wie du auch. Ich war unkonzentriert, ließ mich von meinen Gedanken beherrschen, die einfach nicht ruhig sein wollten! Dann schmerzte der Rücken, die Füße schliefen ein, mir wurde schwindelig weil die Atemtechnik nicht passte. Nach zehn Minuten würde ich aufstehen, abfällig schnauben und fest der Überzeugung sein, dass Meditation nichts für mich und überhaupt quatsch ist.

Aber ich wagte einen neuen Versuch. Ich fühlte mich schlapp, ausgebrannt, ungeliebt. Deshalb beschloss ich, dass nun wenigstens zehn Minuten Zeit nur für mich da wären und ich an nichts denken würde.

Als meine Synapsen wieder mal kurz vor dem durchbrennen waren, stellte ich mir vor, wie jeder Gedanke in eine Luftblase gepackt wurde und dann davon schwebte. Und siehe da: Für fünf Minuten gelang es mir tatsächlich! Das nahm ich als Anlass, es am nächsten Tag noch einmal zu versuchen. Ich war immer noch kritisch, doch schaden konnte es nicht, oder?

Doch der nächste Tag war ein Reinfall. Nichts mit Gedankenleere und Entspannung. Aber ich wollte dieses entspannte Gefühl unbedingt noch einmal, also folgte Tag drei. Ich gebe zu, ich war innerlich hin- und hergerissen, zwischen Zweifel und Hoffnung. Also schraubte ich meine Erwartungen zurück, ich würde es einfach mal versuchen. Und es funktionierte wieder, diesmal ganze acht Minuten.

Woher ich das weiß? Ich führe ein Meditationstagebuch.
Es hilft mir dabei zu erkennen, an welchen Tagen es mir leicht fällt zu meditieren und an welchen es so gar nicht funktionieren mag, was aber auch in Ordnung ist.

So ist mir aufgefallen, dass ich an Tagen, wo ich vor Ideen nur so sprühe und meine Synapsen fast durchbrennen, es fast nicht möglich ist, wirklich tief zu meditieren. Ich denke, es liegt an meiner Aufmerksamkeit. Grandiose Ideen lassen nicht viel Platz neben sich. Aber auch das ist manchmal in Ordnung.

So habe ich ungefähr zwei Monate gebraucht, um eine Stufe zu erreichen, wo ich tatsächlich bis zu einer Stunde in meinem Geist versunken bin. Rückenschmerzen habe ich oft immer noch, aber da muss ich durch.

Solltest du also noch mit Anfangsschwierigkeiten kämpfen: Gib nicht auf!

Es mag erst ein Kampf gegen den eigenen Kopf sein, aber der lohnt sich!

Brauchst du vielleicht einen Tipp, wie du anfangen sollst? Oder du bist nicht sicher, wie du wirklich „abschalten“ kannst? Kein Problem! Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, deinem Kopf den richtigen Weg zu zeigen. Schreib mir einfach und wir besprechen gemeinsam, wie du am einfachsten zum Schweben kommst.

Im nächsten Post geht es dann um die absoluten Basics. Was ziehe ich am Besten an, brauche ich Musik, was ist Yogi-Atmung?

Bis nächsten Donnerstag, ich freue mich schon!

Deine Luisa

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3 Kommentare auf "Meine Anfangsschwierigkeiten und was ich dagegen gemacht habe"

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feivel92
Gast

Ich muss sagen, ich bin schon auf nächste Woche gespannt! 🙂

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