Motivationskärtchen

Motivation.jpg

Manchmal verliert man sein Ziel kurz aus den Augen, der Dampf fehlt und man sitzt da und denkt: „Was zur Hölle mache ich hier eigentlich?“.  Und da kann man richtig lange sitzen, weil da scheinbar ein Knoten im Kopf ist und im Bauch auch und der mag so gar nicht aufgehen. Was tun?

Ich vergleiche das Unterbewusstsein gerne mit einem Faultier. Es ist langsam und behäbig, aber zielstrebig und mit scharfen Klauen. So süß und knuddelig es aussehen mag, es ist nicht zu unterschätzen. So geht es mit unserem Unterbewusstsein: es macht langsam und behäbig, mag stabile Systeme, die sich oft wiederholen (daran lernt es) und sich wenig verändern, es funkt uns dann bei unseren schnell gefassten Zielen auch derbe dazwischen.

Ganz anders ist da unser ganz normales Bewusstsein. Es ist flink wie ein Gepard, mit schnellen Sprüngen nach links und rechts, Vollgas auf Dampf, aber auch schnell abgelenkt und erschöpft.

Die Krux? Der schnelle Gepard ist mit einem unsichtbaren Seil an das langsame Faultier gebunden. Wie kann das gut gehen?

Wenn wir nun also mit unsicherem Blick da hocken und an unseren Plänen zweifeln, dann ist es höchstwahrscheinlich das behäbige Unterbewusstsein, das den Gepard an der Leine zurück zieht. Ich meine ERMAHGERD, nur keine VERÄNDERUNG! Never (ever) touch a running system, oder wie?

Da muss die Motivation auch mal von außen kommen, wenn von innen alle Zeichen auf Sturm stehen. Futter für den Geparden, der nötige Schubs, wieder Gas zu geben und die Handbremse zu lösen.

Dafür habe ich meine Motivationskärtchen gemacht. 100 Inspirationen, die Futter für den Geparden geben und ihn an seiner Leine durchziehen lassen. Das Faultier kann sich nicht ewig sträuben!

So sehen die Kärtchen im Moment noch aus, Vorder- und Rückseite und natürlich im bewährten Lüchen-Style:

Motivationskärtchen_vorschau

Sie hängen so in InDesign (was für ein DRECKS Programm, aaargh!) und warten auf ihre Bestimmung.

Nun bin ich mir nicht sicher, ob es sinnvoller wäre, die Kärtchen als Download bereit zu stellen, zum selber drucken (deswegen alles in schwarz/weiß), oder ob ich mich vertrauensvoll an den Medienproduktioner in meiner Nachbarschaft wenden soll, der einen Drucker auftreibt, was aber sicherlich sehr teuer ist.

Natürlich würden mir professionell gedruckte Karten auf festem Karton und am schönsten noch laminiert, sehr gefallen. Vielleicht noch ein Goldrand drum rum? Aber die Kosten…. Erst einmal würde ich 10 Sätze drucken lassen wollen, auch aus Lagerplatzgründen und die Million Euro habe ich leider auch noch nicht.

Was meint ihr bzw. habt ihr eine Idee? Wer kennt sich in der Druckerlandschaft aus? Wer kennt sich in InDesign aus? Ich habe noch Ärger mit den Rändern und könnte Hilfe brauchen. =)

xoxo

ein sehr planloses Lüchen

Hinterlasse einen Kommentar

11 Kommentare auf "Motivationskärtchen"

Kommentar verfassen

Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Anny Page
Gast

Sorry leider nicht meine Welt…..weist du den genauen Preis? Hast du eine Anfrage an einen Verlag gesendet???

Jim Kopf
Gast

InDesign ist ein Grauen, meine einwöchige Schulung darin hat absolut nichts gebracht 🙁 aber ich wäre auf jeden Fall Supporter deiner Kärtchen, bring sie irgendwie auf den Markt (ohne dich großartig zu verschulden).. Ich denke zum selberausdrucken auf lappigem Standard Papier sind sie zu schade 🙂

Beat Company
Gast

Du kannst Dich mal bei mir melden mit konkreten Daten (Format / Farben / Weiterverarbeitung z,B. Laminieren + Zuschnitt / Auflage und Stückzahl) dann kann ich Dir nächste Woche ein Angebot machen, das Du nicht ablehnen kannst.

wpDiscuz