Wie du das Ego im Zaun hältst und (fast) perfekt wirst

Die Fähigkeiten die du jetzt besitzt, sind

Das Ego ist erfinderisch. Es wird immer wieder und immer subtilere Entschuldigungen, Erklärungen und Gründe finden, um seine Identifikation mit Angst und die Reaktionen auf Angst zu rechtfertigen, die es so produziert.

Am Ende des Tages ist es nämlich nur das: miteinander verschmolzene Ängste und Identitäten.

Wir können unser Ego niemals abschütteln und wir sollten es auch erst gar nicht versuchen. Ein Fehler, den ich lange genug gemacht habe. Stattdessen sollten wir uns selbst trainieren, das Ego zu kontrollieren, als wie durch das Ego kontrolliert zu werden. Wir trainieren uns selbst Widrigkeiten willkommen zu heißen: weil uns das nicht nur die Möglichkeit gibt uns selbst zu meistern und fehlerlos zu werden, sondern auch die Möglichkeit unseren Fortschritt zu messen. Und das Leben besteht aus Widrigkeiten. Um Don Juan zu zitieren: Es gibt keinen Segen und es gibt keine Flüche, nur Herausforderungen.

Wie das?

Schritt 1: Erkenne Angst und erkenne sie an. Ehrlich – wir haben alle Angst. Vor Schmerz, vor Einsamkeit, vor Unannehmlichkeiten, vor Krieg, vor Gewalt, vor Armut, vor Herabwürdigung…. die Liste lässt sich endlos fortführen.

Schritt 2: Entscheide bewusst. Jetzt gleich, vielleicht. Entscheide dich dafür, dein Leben in Liebe und Stärke zu leben. Jede Angst, die bewältigt wird, öffnet Türen zu noch viel mehr Liebe und Stärke. Jede Angst, die unbewusst erhalten bleibt, hält uns unglaublich zurück. Wir wurden nicht geboren, um in Angst zu leben. Wir wurden geboren, um dem Leben unglaubliche Träume zu geben und sie zu leben. Wir wurden geboren, um ein unglaubliches Leben zu leben!

Schritt 3: Beginne die Momente zu erkennen, in denen du dich zurückziehst. Angst löst immer ein innerliches Zurückziehen aus. Liebe hingegen sorgt dafür, dass du dich ausdehnst und nach außen trittst. Der Moment, in dem du beginnst dich zurück zu ziehen, ist die Wurzel des Problems. Oder eine der Wurzeln. Eine nach der Anderen ziehst du die Wurzeln heraus, machst sie sichtbar und bewusst. Nur wenn Ängste im Unbewussten bleiben, haben sie Macht über dich. Sobald du sie erkennst und kennst, kannst du gegen sie angehen. Kiss them bye-bye!

Die beste Frage in diesem Prozess lautet: „Wie fühle ich mich dabei?“ In der einen Minute fühle ich mich bombig, in der nächsten grottenschlecht. Also verfolge ich meine Gefühle zurück und erkenne, dass das schlechte Gefühl angefangen hat, als jemand zum Beispiel nicht mit mir übereingestimmt und zu diskutieren angefangen hat. Dann frage ich mich: „Wie fühle ich mich dabei?“ und die Antwort lautet „frustriert“. „Wie lässt diese Frustration mich fühlen?“ – wütend. „Wie lässt mich diese Traurigkeit fühlen?“ – traurig. „Wie lässt diese Traurigkeit mich fühlen?“ – Einsam…. Und so geht es weiter, bis runter zur Wurzel.

Schritt 4: Entwickle eine tägliche Routine die ernegetische Übungen beinhaltet: Yoga, Tai Chi oder Qi-Gong zum Beispiel. Dazu Atemübungen, tiefe Entspannung, gesunde Diät, Zeit in der Natur (wenigstens zwei Mal am Tag früh morgens und abends), Leute und Orte die dich aufhalten und nicht nach vorn bringen links liegen lassen und stattdessen mit solchen ersetzen, die mit dir übereinstimmen. Das ist fast das Wichtigste: Deine Umgebung, deine Community. Zugehörigkeit ist letztlich das, wonach wir alle streben. Innerlich und Äußerlich.

Schritt 5: Die meisten Leute schaffen es nicht mal bis Schritt 2. Wenn du hier also angelangt bist, dann schreib mir eine Mail und wir gehen hart feiern!

xoxo

Luisa

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10 Kommentare auf "Wie du das Ego im Zaun hältst und (fast) perfekt wirst"

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Glück der kleinen Dinge
Gast

Sehr gern fertig gelesen. Wäre dann jetzt bereit für die Party?! 😉

Beat Company
Gast

Hallo Luisa, ich habe ein Problem mit WordPress – alle meine Kommentare verschwinden im SPAM Ordner. Vermutlich auch bei Dir…

Danke und Grüße, http://www.beat.company

Jim Kopf
Gast

Wie wahr deine Worte sind, Luisa! Aber wenn man ehrlich zu sich selbst ist, wie oft fällt man vom vermeintlich angekommenen 5. Punkt wieder zurück zum zweiten, zieht sich zurück und hat kaum Stärke, sich dagegen zu wehren.. Das ist schon eine große Herausforderungen, sich seinen Ängsten zu stellen und dagegen anzukämpfen, so sehr man es auch möchte.
Ich mag deine Beiträge wirklich sehr, mach weiter so und wenn es einer von uns permanent schafft von sich behaupten zu können, dass er beim letzten Schritt steht, dann gehen wir feiern.. Oder bist du da längst schon?:-)

Beat Company
Gast

Schön, dass ich über Schritt 3 bis 4 schon hinauskommen kann #manchmal – und Danke, dass WP wieder funzt.

LG

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